Freiheit gegen Wulften hui, aber gegen Hattorf pfui!

FC Merkur Hattorf  vs.  1. FC Freiheit  7-0

Mit guten Gefühlen und einer sehr guten Mannschaft fuhren wir zu den Merkurianern nach Hattorf. Meine Hoffnung, hier Punkte holen zu können, steigerte sich vor Spielbeginn noch, aber ein ungutes Gefühl blieb im Hintergrund aktiv. Und es dauerte tatsächlich nicht allzu lange, da wurde das ungute Gefühl stärker und stärker, bis es sich in Entsetzen entlud! Da ich schon immer meist schonungslos  authentisch berichte, nun hier auch der Bericht zu diesem Spiel.

Zum Spiel: Schon in der Anfangsphase sah man keine spielerische Linie bei unseren Freiheitern, da durchs Mittelfeld nicht allzu viel ging, versuchte man, mit langen Pässen zu operieren, die aber allesamt von der Hattorfer Abwehr pulverisiert wurden. Mit dem ersten schnellen Angriff des FCF Merkur fiel auch gleich der erste Treffer, allerdings aus schwer abseitsverdächtiger Position! Jannik Rogge war durch und verwandelte sicher zum 1-0 für Hattorf (7.). Einwände ließ der nicht immer auf der Höhe des Geschehens leitende Schiedsrichter nicht gelten, einen Videobeweis gab es auch nicht, deshalb zählte das Tor!

Irgendwie hat dieser Treffer einen derben Knick bei unseren Freiheitern ausgelöst, denn was in den folgenden Minuten passierte, ist eigentlich beschämend und hat mit Fussball nichts mehr zu tun. 18. Minute: 2-0 durch Hattorfs Mehmet Akgök und einem abgefälschten Ball, die FCF-Abwehr schaute zu. 19. Minute: Rogge wird im FCF-Strafraum glatt von den Beinen geholt, Elfmeter, den Wehmeyer zum 3-0 versenkt, Gemecker, Gezeter! 23. Minute: Das 4-0 durch Hattorfs Fahrtmann und wieder Proteste, Gemecker und Unzufriedenheit gegen den Schiri. 30. Minute: Schiedsrichter Herbst hat die Nase voll und zeigt Andre Minne Gelb-Rot! 34. Minute: Das 5-0 per Kopf durch den völlig frei stehenden Merkurianer Becker, wobei unser Fänger auch nicht grad eine gute Figur dabei abgab. 38. Minute: Auch Rogge trifft per Kopf und wieder völlig freistehend zum 6-0, ohne Gegenwehr, unglaublich! Damit gings in die Halbzeit! Allerdings kam mir unsere Spielweise jetzt bekannt vor! Bereits im Pokalspiel beim VfB Südharz zeigten wir ein ähnliches Debakel als Defensivleistung, na, dass konnte ja noch heiter werden in Hälfte Zwei….

Ein Donnerwetter des Trainers half der Mannschaft nach dem Seitenwechsel auch nicht so richtig weiter, denn erst in der 50. Spielminute konnten wir den ersten Schuss auf des Gegners Tor registrieren, bis zu diesem Zeitpunkt war alles nur Plänkelei! Immerhin bemühte sich unser FCF nun mehr oder weniger, konnte aber gegen die gut eingestellte Truppe von Jens Beushausen absolut nichts ausrichten. In der 86. Minute folgte noch unterstützt durch einen Torwartfehler Jannik Rogges 3. Treffer zum 7-0 für die Hattorfer, die mindestens zwei Gänge nach der Pause runtergeschaltet hatten, sonst wäre die Begegnung wahrscheinlich zweistellig ausgegangen. Kurz danach pfiff der Schiri ab.

Fazit: Der Schiri hatte nun mal nicht seinen besten Tag, ist bitter, muss man aber akzeptieren! Denn Gemecker, Gezeter und andauerndes Gemotze bringt ihn natürlich erst recht gegen uns auf. Es waren durchweg mehr als 4 Spieler gefährdet, vom Platz zu fliegen. Einen hat’s erwischt, der hat seiner Elf einen „Bärendienst“ erwiesen. Anstatt die Ärmel hochzukrempeln, zu kämpfen und die desaströse Defensivleistung vergessen zu lassen, gab es Gemecker und hängende Kopfe bereits nach wenig Spielzeit. Zweikampfverhalten wie in Halbzeit Eins in Walkenried gleich Null! Bitter, bitter! Das sollte aber mal in die Köpfe hinein und darüber sollte gesprochen werden!

FCF: Twardogorski – Rabanda, Wunderlich, Alparslan, Larsen, Selmi, M. Töpperwien, Hahn, Strüver, Benzer, Minne, Kirschstein, Köhler, Weide

FCM: Hinz – Ametoglu, Bergmann, Preimann, Fahrtmann, Rogge, Hartmann, Rütters, Schüssler, Wehmeyer, Böttcher, Akgök, Spillner, Becker

siehe auch: http://www.fussball.de/mgc.newsdetail/-/article-uuid/02886M87IS000000VS5489B5VSQH1EDA#!/

ABOUT THE AUTHOR: Jürgen Stolze

Manager des 1. FC Freheit von 1955 e.V.

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